Der Schulhof der Gesamtschule im Standort Bracht als Comic

Workshop an der FH Niederrhein

IT- Sicherheitskurs für 10er Schüler,
Experimente zur Solartechnik für 8er Schüler

In Kooperation mit dem zdi-Zentrum* der Stadt Nettetal für den Kreis Viersen, gefördert durch die Bundesagentur für Arbeit, hatten Herr Sommer, Techniklehrer und  Herr Weiß, Abteilungsleiter III, schon im letzten Jahr die Weichen für diesen Workshop gestellt und Kontakt mit der Fachhochschule Niederrhein in Krefeld aufgenommen.

*zdi= Zukunft durch Innovation

Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 konnten sich zu dem Kurs einschreiben, in dem ihnen Tipps zur Sicherheit im Umgang mit PC und ‚Internet gegeben werden sollten. 19 Schülerinnen und Schüler nahmen das Angebot an.
Für den Jahrgang 8 gab es ein Angebot zum Thema Solartechnik.

Am Montag, dem 20.1.2014, begann das IT- Projekt in unserem Informatikraum.
Zwei Dozenten der Hochschule sagten uns, dass wir einen Account auf einer bestimmten Internetseite  mit einem Passwort anlegen sollten. Anschließend erklärten sie uns anhand einer Power Point- Präsentation, welche Gefahren im Internet lauern und wie man sich mit einfachen Mitteln dagegen schützen kann. Sie zeigten uns auch, wie einfach man mit wenig Wissen ein WLAN- Passwort hecken kann und diese Dinge zeigten uns, wie unsicher das Internet ist.
Am Ende der Doppelstunde kam die dicke Überraschung: Der Account, den wir am Anfang der Stunde eingerichtet hatten, führte nicht zur FH Niederrhein, sondern zu einer echt aussehenden, nachgestellten Seite. Mit diesen Tricks versuchen Hacker, Daten von uns zu bekommen.
Das Fazit dieser Stunden war: „Sicherheit im Internet heißt Misstrauen und nicht Vertrauen!“ – Man muss immer alles hinterfragen.

 Am Mittwoch, dem 22.1.2014, fuhren die Kursteilnehmer um acht Uhr mit Herrn Sommer und Herrn Weiß als Betreuer in einem Bus zur Hochschule Krefeld. Da wir früher da waren als geplant, hatten wir noch Zeit, um uns ein wenig umzusehen. Herr Sommer wies uns darauf hin, dass die Hochschule einen Paternosteraufzug hat. Dies war für uns Schüler so etwas wie eine kleine Sensation. Wir sind alle einige Runden  mit dem Paternoster gefahren.

Pünktlich wurden wir abgeholt, durchs Gebäude gelotst und in einem kleinen Hörsaal empfangen. Der Dekan der Hochschule, Prof. Dr. Meuser, begrüßte uns. Anschließend wurden wir in einen IT-Raum der Schule geführt. Wir wurden von denselben Dozenten wie am Montag begrüßt und mussten uns mit jeweils zwei Schülern an einen PC setzen.

 

Unter Anleitung von Herrn Hloch spielten wir ein Spiel, das sich „Catch the Flag“ nennt. In diesem sollten wir uns wie Hacker an Hand der Programmiersprache in die anderen PCs einschleusen und Zahlen- und Buchstabenfolgen, sogenannte Flags, kopieren. Für Angriffe (einen Code knacken) bekam man Pluspunkte, für gelungenes Eindringen anderer in den eigenen PC gab es Punktabzüge. Auf einer großen Projektionsleinwand hatte jeder stets Übersicht über den aktuellen Stand. Insgesamt standen uns 19 Schülern vier Dozenten der Hochschule als Helfer zur Verfügung! Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam jeder dank der Bedienungsanleitung doch zurecht und am Ende siegten die Teams von Dennis Karmanns und Alexander Graw  mit den meisten Punkten.

 

 Die SchülerInnen aus Jahrgang 8 lernten im „Labor“, wie Solarzellen arbeiten. Herr Kufferath wies sie ins Thema ein und nannte die Aufgaben.

 

Auf Steckplatinen stellten die Schülerinnen und Schüler verschiedene Verbindungen her, installierten Leuchtdioden und Motoren. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf genaues Beobachten gelegt. – Warum wird die Leuchtdiode schwächer, wenn man den Motor anschließt, warum wird sie anschließend wieder heller? Was bewirkt ein Kondensator?

Herr Sommer, der die 8er- Schüler betreute, war beeindruckt: „Für das, was die Schüler hier in zwei Stunden gelernt haben, braucht man normal drei Doppelstunden.“ Ausstattung und Interesse der Schüler waren dafür sicher mit ausschlaggebend.

Zum Abschluss wurden wir von der Schule zum Mittagessen in die Mensa eingeladen. Am Ende fuhren die Schüler noch eine Runde Paternoster, danach ging es wieder zurück zur Schule. Alle waren äußerst zufrieden mit dem Ausflug und hatten wieder etwas dazu gelernt. Ein großer Dank gehört den Organisatoren, besonders aber den Mitarbeitern der FH Niederrhein, die sehr zuvorkommend waren und uns außerordentlich engagiert und qualifiziert betreuten.

Text: Felix Hechtenberg, Klasse 10D         Fotos: J. Weiß

 

 

 
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