Der Schulhof der Gesamtschule im Standort Bracht als Comic

900 Jahre Bracht – und wir waren dabei

Natürlich hat auch die Gesamtschule Brüggen an den Feierlichkeiten des letzten Jahres teilgenommen, in denen an die 900-jährige Brachter Ortsgeschichte erinnert wurde. Ein Höhepunkt dieser Veranstaltungen war sicherlich der Umzug am 3. Juli 2016, an dem selbstverständlich auch wir mitgewirkt haben. Mehrere Fußgruppen stellten unter anderem dar, wie sich die Geschichte der schulischen Erziehung verändert hat (von „Frau Knüppelkuh“ zur „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ beziehungsweise „Schule der Zukunft“), oder wie der (noch zu pflanzende) Brachter 900-Jahre-Wald aussehen könnte.
Auch in den Herbstferien wurde kräftig mit angepackt, als Mitglieder der Schulleitung, der Schulpflegschaft und des Fördervereins am 29. Oktober insgesamt 3 Bäume pflanzten, die mit ihren 897 Artgenossen einmal zum Brachter 900-Jahre-Wald heranwachsen sollen.

Besser als Karneval Ausrufezeichen

Die Baumschule der Gesamtschule

Fast so schn wie Karneval Fragezeichen

Helau

Nach getaner Arbeit

Stinges Vereinssponsoring 2017

Gerne unterstützen wir die Kreuzherrenschule Brüggen beim diesjährigen Vereinssponsoring der Firma Stinges.

Wenn Sie möchten, klicken Sie bitte auf den Link, scrollen auf der Facebook-Seite weiter nach unten und setzen unter dem Stichwort „Förderverein Kreuzherrenschule (Projekt Zirkus)“ ein „like“. Der Gewinner dieser Aktion wird von Stinges mit 2000 Euro unterstützt.

Link zur Facebookseite

Gerne unterstützen wir die Kreuzherrenschule Brüggen beim diesjährigen Vereinssponsoring der Firma Stinges. Wenn Sie möchten, klicken Sie bitte auf den Link,

https://www.facebook.com/stinges.aktionen/photos/a.1828356277418958.1073741828.1826729764248276/1828358830752036/?type=3

scrollen auf der facebook-Seite weiter nach unten und setzen unter dem Stichwort „Förderverein Kreuzherrenschule (Projekt Zirkus)“ ein „like“. Der Gewinner dieser Aktion wird von Stinges mit 2000 Euro unterstützt.

Höhepunkt des Halbjahrs - Der Bunte Abend

Am 20. Januar fand in diesem Schuljahr der traditionelle „Bunte Abend“ der Gesamtschule Brüggen in der Burggemeindehalle statt. Erneut präsentierten über 270 Schülerinnen und Schüler Ergebnisse aus dem Unterricht, aus schulischen und freiwilligen Arbeitsgemeinschaften und aus der vorangegangenen Projektwoche auf der großen Bühne. 500 Zuschauer verfolgten im Publikum gebannt den Verlauf der von Organisationsleiter Heiko Glade für 3 Stunden geplanten Veranstaltung.Szene aus Alice in Wonderland (2)
Schulleiter Wolfgang Jöres eröffnete den „Bunten Abend“, nachdem zuvor stilgerecht die Instrumental-AG mit dem „Song of Joy“, der Europahymne, gespielt auf klassischen Musikinstrumenten, dem Publikum den Beginn der Show signalisiert hatte. Nach einem weiteren klassischen Stück präsentierte Moderatorin Sarah Kürsch die Tanz-Crew mit einer unter der Leitung von drei Schülerinnen der Q1 während der Projektwoche einstudierten Choreographie.
Einen ersten Höhepunkt des Abends gab es dann im rechten Hallenteil der Burggemeindehalle zu bewundern: Auf einer von der Gesamtschule Hardt ausgeliehenen „Air-Track“-Luftkissen-Turnbahn zeigten Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen atemberaubende Turnakrobatik. Radwenden, Hand-Stütz-Überschläge, Salti und Flic-Flacs am laufenden Band wurden zu mitreißender Musik mit Lichteffekten (gesteuert durch die Ton- und Bildregie unter der Leitung von Michael Arndt und Holger Wiek) zu einem Gesamtkunstwerk verbunden.

Air Track Akrobatik
Auf der Bühne ging es dann weiter mit zwei Stücken, die Schüler der Gesamtschule zusammen mit Mitgliedern des Musikvereins „Cäcilia“ unter der Leitung von Herrn Schafferhans (Musikschule „dacapo“) aufführten. Im Anschluss daran präsentierte die - ebenfalls von Schülerinnen geleitete – Gardetanz-Truppe ihre Interpretation von „Pirates of the Caribbean“.
Schon fast eine Institution: Der Auftritt der deutsch-englischen Theater-AG, die dem Publikum noch einmal (nach den erfolgreichen Aufführungen im Dezember) eine Kurzfassung von „Alice in Wonderland“ zeigte – erneut zu großen Teilen in englischer Sprache, aber immer kongenial von deutschen Textpassagen unterstützt, so dass jeder im Publikum der Handlung auch folgen konnte.

Gardetanz Gruppe
Nachdem im linken Hallenteil unsere Fahnenschwenker (wieder eine Gruppe, die ausschließlich von Schülerinnen geleitet wurde) ihre bunte Choreographie vorgeführt hatten, durften die ersten von mehreren Schülerbands ihre Stücke präsentieren. In wechselnden Besetzungen gab es aktuelle Pop- und Rocksongs zu hören, die allesamt sehr nah am Original waren. Und da das Bandequipment schon einmal aufgebaut war, durften erstmals auch die Lehrer übernehmen: Mit „Stumblin‘ In“ und „I Got You (I Feel Good)“, präsentiert von einem guten Dutzend Lehrkräften und der Unterstützung von einigen instrumentenkundigen Schülern, wurde dem Publikum vor der anschließenden Pause noch einmal richtig eingeheizt.

Gitarren AG mit Benni Münten
Nach der Pause konnte Benjamin Münten ein 25-köpfiges Gitarren-Ensemble, bestehend aus der Gitarren-AG der Gesamtschule und einigen Schwalmtalzupfern, auf der Bühne vorstellen. Leider versagte bereits nach dem ersten Song die Technik, der Strom fiel aus und die Notbeleuchtung ging an. Zwar warteten die Besucher und die Akteure der zweiten Programmhälfte geduldig eine halbe Stunde lang, dann aber musste die Veranstaltungsleitung eine Entscheidung treffen: Herr Jöres erklärte den Abbruch der Veranstaltung, und die Zuschauer wurden, erstmals in der Geschichte des „Bunten Abends“, vorzeitig in das dunkle Brüggen entlassen. Eine gute Entscheidung, denn der Strom blieb danach noch über eine Stunde aus, so dass eine noch längere Wartezeit sinnlos gewesen wäre. Schade für alle Beteiligten, insbesondere natürlich für die Schülerinnen und Schüler, die ihren Auftritt in der zweiten Programmhälfte gehabt hätten. Die Schulleitung bemüht sich allerdings, im Laufe des Schuljahres zumindest für einzelne Programmpunkte noch Aufführungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen – eine erneute Aufführung des „Bunten Abends“ wird es innerhalb dieses Schuljahres aber leider nicht mehr geben können.
So ärgerlich es auch ist, wenn höhere Gewalt einen so vielversprechenden Abend beendet – umso mehr freuen wir uns schon auf den nächsten „Bunten Abend“ im kommenden Schuljahr.

Musikschule dacapo   Musikverein Cäcilia   Musik AG

Mitteilung Stromausfall Bunter Abend

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,

unser Bunter Abend vom 20. Januar dieses Jahres wird uns sicherlich lange in Erinnerung bleiben. Das ist natürlich nicht nur den beeindruckenden, ergreifenden, amüsanten und mitreißenden Darbietungen der (meist) jungen Künstlerinnen und Künstler zu verdanken, sondern natürlich auch dem Abbruch der Veranstaltung nach gerade einmal etwas mehr als der Hälfte des Programms. Wie Recht wir mit dieser Maßnahme hatten, zeigte sich aber auch darin, dass der Stromausfall erst nach anderthalb Stunden beendet war.
Wir haben intensiv beraten, inwiefern wir den verhinderten Akteuren der zweiten Programmhälfte noch in diesem Schuljahr zu einem Auftritt verhelfen können. Dabei haben wir berücksichtigt, dass eine Produktion, wie wir sie in den vergangenen Jahren und auch in der ersten Hälfte des diesjährigen Bunten Abends auf die Beine gestellt haben, mittlerweile einen enormen zeitlichen und personalaufwändigen Vor- und Nachlauf bedeutet, insbesondere, wenn wir die technischen und räumlichen Möglichkeiten der Burggemeindehalle nutzen. Auch eine Verlegung in die Brachter Kulturhalle haben wir erwogen, obwohl hier nur etwa die Hälfte der Zuschauer Platz finden würde. Insgesamt sehen wir, auch aus verschiedenen weiteren Gründen, keine Möglichkeit, die komplette zweite Hälfte (oder sogar den gesamten Abend) in diesem Schuljahr noch einmal zu zeigen, ohne dass auf unverantwortliche Weise in den Unterricht eingegriffen werden würde.
Wir möchten insbesondere denjenigen Schülerinnen und Schülern, die am Ende dieses Schuljahres unsere Schule verlassen werden, aber noch zu möglichen Auftritten verhelfen, so dass die intensiven Vorbereitungen auf den Bunten Abend nicht komplett vergebens waren. Vor allem die Abschlussfeiern für die Abiturienten bzw. die Zehntklässler bieten unserer Ansicht nach einen sehr angemessenen Rahmen, um die hochwertigen Auftritte doch noch einer möglichst breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Alle anderen Schülerinnen und Schüler werden spätestens im kommenden Schuljahr erneut die Möglichkeit haben, ihr Können auf einer Bühne zu präsentieren.
Wenn höhere Gewalt einen so vielversprechenden Abend beendet, ist das für alle Beteiligten unschön. Wir hoffen dennoch auf Ihr und euer Verständnis und freuen uns umso mehr auf den nächsten Bunten Abend.

Für die Schulleitung, H. Glade

Hominidenschädel im Neanderthalmuseum

Der Tag begann für uns, den 13er Leistungskurse Biologie von Herrn Kucharek und Frau Hausmann, um 10 Uhr. Letzte Sachen wurden geregelt und unser Wissen über die Vorfahren der Menschen wurde aufgefrischt. Nach diesen ca. 30 Minuten begaben wir uns zu dem Bus, der uns in das eine Stunde entfernte Mettmann zum Neanderthal-Museum brachte. Dies ist, wie der Name des Museums bereits verrät, der Fundort des Neanderthalers. Dieser lebte vor rund 200.000 Jahren und starb vor 30.000 Jahren aus. Von unserem Vorfahren, dem Homo Sapiens, unterschied er sich vor allem in der Körpergröße, der Gesichtsform und -kontur so-wie einem mit 1500-1700 cm³ deutlich größerem Hirnvolumen.
Als wir endlich das Museum erreicht hatten, mussten wir unsere Besitztümer in Holzkisten verfrachten, damit wir, ohne Erlaubnis von Herrn Kucharek oder Frau Hausmann, auch ja nichts essen oder trinken konnten. Ersatz stellte die interne Cafeteria des Museums bereit, egal ob Wasser, Kaffee, Brötchen oder Lasagne. Allerdings hielt uns ein unbekanntes Preis-Leistungs-Verhältnis davon ab, ein mögliches Risiko einzugehen.

Gruppe drinnen

Als wir uns damit abgefunden hatten, dass die Cafeteria für uns gänzlich irrelevant war, star-teten wir den Rundgang durch das Museum. Mit Kopfhörern ausgestattet, die man an jeder Station in dafür vorgesehenen Anschlüsse stecken konnte, um eine automatisch startende Audiodatei abzuhören, wurden wir über Sachverhalte wie die von unseren Vorfahren ver-wendeten Werkzeuge oder deren Lebensräume aufgeklärt. Dieses Konzept fanden wir sehr gut, man konnte sich so sparen, eine unübersichtliche Din-A4-Seite in Schriftgröße 12 inmit-ten einer Menschenmasse durchzulesen.
Nachdem wir uns alles in kleineren Gruppen angesehen bzw. angehört hatten, begann für beide Leistungskurse eine separierte und fachspezifische Führung. In dieser wurden wir durch den Stammbaum der Hominiden geleitet, vom Australopithecus afarensis (wie der bekannte Fund „Lucy“ einer war), über den Paranthropus robustus bis hin zum Homo nean-derthalensis und dem Homo sapiens. Des Weiteren wurden uns die Unterschiede in der be-vorzugten Nahrung der jeweiligen Arten erläutert, sowie die Auswirkungen auf körperliche Merkmale wie Gebiss, Kiefer oder Jochbögen.

Schädel solo

In einem darauf folgenden Workshop konnten wir unser neu erworbenes Wissen nun an-wenden. Eine Schülergruppe von jeweils drei Personen bekam drei Schädel von verschiede-nen Hominiden. Wir sollten anhand von Unterschieden wie Hirnvolumen, Überaugenwülsten oder Scheitelkämmen versuchen, die genaue Art zu identifizieren. Anschließend haben wir mit der gesamten Gruppe einen Zeitstrahl mit diesen Schädeln erstellt. Der Workshop war also insgesamt sehr lehrreich und hat zudem großen Spaß gemacht.

Zahnstatus

CSI Mettmann bei der Arbeit & „Lucy? Bist du das?“

Kopfloch

Aber das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss. Nachdem unser Kurs, LK 2 von Herrn Ku-charek, den Workshop beendet hatte, gingen wir zurück zum Bus. Der Kurs von Frau Haus-mann ließ natürlich wieder auf sich warten. Als dieser uns dann doch mit seiner Anwesenheit beehrte, konnte es losgehen. Ab auf die Autobahn. Nichtsahnend haben wir Musik gehört, geredet oder einfach aus dem Fenster gesehen, als auf einmal ein PKW zu früh die Überholspur verließ hat und mit einem RUMS unseren Bus rammte. Anschließend dachte sich der Autofahrer, dass ein Manöver zurück auf die Überholspur die beste Lösung wäre, dann war aber schon der Nächste dran. Sprich, er kollidierte mit einem zweiten Fahrzeug. Nebenbei haben wir also gelernt, wie man eine ganze Autobahn sperrt. Glücklicherweise blieb es bei allen Beteiligten bei einem Blechschaden. Als klar war, dass niemand verletzt wurde, konnten wir das Ganze mit Humor nehmen, und es wurden erstmal Fotos für die Abi-zeitung geschossen! Der Bus wurde dann schnell gecheckt und wir konnten ohne Bedenken nach Hause fahren.
Kurz nach 19 Uhr sind wir dann wieder an der Schule angekommen. Es war zwar eine lange, aber dennoch für uns alle unvergessliche Exkursion, und für uns 13er ein krönender letzter Ausflug, der sowohl lehrreich, witzig, als auch super spannend war!

Sven Asmussen, Alex Zimmermann, Abiturienten 2016

Aktuelle Seite: Startseite Aktuelles