Der Schulhof der Gesamtschule im Standort Bracht als Comic

Die Gesamtschule Brüggen - Oktober

Wichtige Termine in nächster Zeit

  • 20.09.: Schulkonferenz I/1
  • 27.09.: Fachkonferenzen (D, M, Mu, Rel)
  • 29.09.: Sporttag
  • 30.09.: Fachkonferenzen (E, Ch, Al, L)
  • 04.10. - 08.10.: Fahrtenwoche (Jg. 6, 10,13)
  • 04.10. - 08.10.: Thementage (Jg. 5, 7, 8, 9, 11, 12)
  • 11.10.: Beginn Herbstferien
  • 22.10.: Ende Herbstferien
  • 25.10.: Fachkonferenzen (GL, Ph, WP F, Sp, Ku, Päd)
  • 27.10.: Fachkonferenzen (Bi, Sp, Sowi, Ge)
  • 28.10.: Fachkonferenzen (Nw, If, Pl)

Informationen zum Wahlpflichtfach ab Klasse 7 (pdf)

Anmeldungen Schuljahr 2022/2023

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Unser Trip ins Bayerwerk: Covestro

„Heute“, fing Herr Croonenbroek an uns zu predigen, als wir im Bus saßen, „fahren wir - also ich und mein Lieblingskurs - ins Bayerwerk. Nein Max, wir sehen uns nicht deinen Fußballverein an. Wir haben einen wunderschönen und erlebnisreichen Tag vor uns. Polycarbonat ist nämlich einer der spannendsten und tollsten Stoffe, die es gibt, und ihr werdet damit heute wahrliche Wunder vollbringen.“

„Wir stellen also einen Becher her?“ „Ja, Herr Friedrich. Einen Becher.“ „Einen … Becher?“ „Ja, aber nicht irgendeinen Becher. Einen einzigartigen Becher, den ihr so nirgendwo anders finden werdet, nur für euch.“

Ja, wahrlich einzigartig. Das sollte nicht nur der Becher, sondern auch der Tag werden. Gemeinsam begannen wir also den Tag im Covestro-Schülerlabor. Die Tochterfirma des Bayerkonzerns sei einer der führenden Hersteller für Kunststoffe, so präsentierten es uns die Leiter des Covestro-Science Lab. Ein riesiges Geschäft, denn überall seien heutzutage Kunststoffe enthalten. Schon unmittelbar nach dem Aufstehen ist jeder von uns in Berührung damit gekommen: In den meisten Matratzen sind mehrere Polymere enthalten.

Covestro Gruppenbild

Das Schülerlabor ist jedoch kein reines Chemielabor. Mit Hilfe der Mitarbeiter wurden fünf verschiedene Teams zugeordnet:

In den Räumen ganz hinten, im eigentlichen Labor, fand das Forschungsteam seinen Platz. Rein in die weißen Kittel und die strandreifen Schutzbrillen, schnell noch für ein Foto posiert und ran an den Lotuseffekt. Sie erforschten die Auswirkungen von Umwelteinflüssen auf unseren Becher.

An den Computern fanden dann die zukünftigen BWL-Studenten ihre Berufung: das Finanzteam! Preise, Mitarbeiterkosten, Geldkalkulationen und mehr waren ihre Aufgabe. Sie mussten sowohl Verkaufspreis als auch Ausgaben festlegen, ohne uns in den Ruin zu treiben.

Die Mitglieder des Design-Teams erwiesen sich als unsere zukünftigen Karl Lagerfelds. Die neuen Trendfarben der Bechersaison: türkis und violett. Außerdem kümmerten sie sich nachmittags um das Marketing unseres Produktes.

Das Technik-Team freundete sich währenddessen mit den Geräten vor dem Labor an. Madita zeigte uns anschließend, wie sie die verschiedenen Farben und Einstellungen einprogrammiert hatte, und dass mit ein bisschen Nachhelfen auch Maschinen ein Herz haben. Sie übernahmen die Produktion unseres Bechers.
Unsere soon-to-be CEOs (das Kommunikationsteam) übernahmen volle Verantwortung für die rechtzeitige Fertigstellung und fühlten sich teilweise wie die Mädchen für alles. Sie mussten dafür sorgen, dass alles am richtigen Platz landete und wir im Endeffekt 70 fertige Becher herstellten.

So fand letzten Endes jeder der auch nicht so chemiebegabten Leute seinen oder ihren Platz in einem der Teams, und es wurde ein durchaus erfolgreicher Tag für alle. Wir erreichten unser gemeinsames Ziel: Siebzig getestete, vollkommen funktionsfähige, eigenhändig hergestellte Becher!

„Sind sie nicht wunderschön?“ beendete der beste Chemielehrer aller Zeiten unseren schönen Ausflugstag.

Lisa Schaumburg, Jana Hupperten

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