Der Schulhof der Gesamtschule im Standort Bracht als Comic

Die Gesamtschule Brüggen - Juli

Wichtige Termine in nächster Zeit

  • 02.07.: Zeugniskonferenzen
  • 08.07.: Jg. 5 - 8: Schülerehrungen
  • 08.07.: Unterrichtsschluss nach der 4. Stunde
  • 08.07.: Verabschiedung des Schulleiters Herrn Jöres (15:00 Uhr)
  • 09.07.: Jg. 5 - 8: Schülerehrungen
  • 09.07.: Lehrerkonferenz II/3
  • 10.07.: Tagesausflüge
  • 11.07.: Jg. 8: Umzug nach Brüggen
  • 12.07.: Zeugnisausgabe
  • 13.07. - 27.08.: Sommerferien

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An die Messer, fertig los!

In der Unterrichtsreihe Neurobiologie schritt der Hirnchirurgin bei der Arbeit
Biologie-Leistungskurs der Q1 unter Aufsicht
von Frau Kostrzewa zur Tat und präparierte die
Gehirne von Schweinen.

Zunächst ekelten sich viele von uns bei
dem Schweineauge das wir zunächst als
Einstieg anschauten.
Wer hält schon gerne ein Auge
in der Hand, das einen anglotzt,
und schnippelt anschließend
voller Freude darin herum?

 

 

 

 

Bei vielen eine Überwindungssache, denn ein übler Geruch stieg in die Luft. Doch schon nach kurzer Gewöhnungsphase wurden tapfer die Handschuhe angezogen und es ging los. Wir zerlegten das Schweineauge in seine Bestandteile, und schnell sind uns Zusammenhänge bewusst geworden, die bereits im Unterricht gelehrt wurden. Die praktische Arbeit half uns, die Funktionen und Bauweise eines Auges besser zu verstehen.

 Nach der fachmännischen Zerlegung

Etwa einen Monat später, kurz bevor wir unsere zweite Klausur über den Bau und die verschiedenen Aufgaben eines Gehirns schrieben, ging es an die Präparation von Schweinegehirnen. Am Anfang stellten wir uns die Frage, ob wir wirklich von Glück reden konnten, wenn unser Kurs der erste Kurs war, der an unserer Schule Gehirne präparierte. Ich selbst muss zugeben, dass die Schweinegehirne nochmal etwas ganz anderes als die Schweineaugen waren. Es ist vielleicht schlecht vorstellbar, aber so ein Gehirn fühlt sich an wie Pudding. Wir schnitten auch die Gehirne der Schweine in jegliche Bestandteile. Für die Biologieexperten unter euch: Wir fanden den Hippocampus, das Großhirn, Mittelhirn, Kleinhirn und noch einiges mehr. Anfangs wusste auch unsere Lehrerin nicht, welche Bestandteile und Strukturen wir entdecken würden und wie deutlich diese zu erkennen wären. Alle waren erstaunt, dass sich die Theorie der dicken Lehrbücher in der praktischen Umsetzung wiederfinden ließ.

Schweinsauge, sei wachsam...

Um unsere Glücksfrage zu beantworten: Ja, wir können (auch jetzt noch) alle von Glück reden, dass wir der erste Kurs waren, der eine solche Präparation durchführen durfte. Der etwas andere Unterricht hat wirklich großen Spaß gemacht, obwohl es optisch nicht die schönsten Dinge waren. Wann hat man mal die Möglichkeit, außerhalb der Schule Organe von Tieren zu untersuchen? Nicht wirklich oft - und deshalb haben wir unsere Chance durch Frau Kostrzewa im Unterricht erfolgreich genutzt.

Sophie Meulenaers (Q1)

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